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Dienstag, 11.10.2016

Neue Regelungen zur Offenlegung von Jahresabschlüssen nach BilRUG

Durch das zum 1. 1. 2016 in Kraft getretene BilanzRichtlinienUmsetzungsGesetz ergeben sich für prüfungspflichtige Kapitalgesellschaften neue Fristen für die Offenlegung. Bisher sah das deutsche HGB bereits vor, dass der Jahresabschluss innerhalb eines Jahres im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen ist. Nun tritt hinzu, dass Teil der offen zu legenden Unterlagen auch der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers ist. Es ist damit nicht mehr zulässig, zur Wahrung der Frist zunächst ungeprüfte Jahresabschlüsse (mit Lagebericht) einzureichen.
Liegt nur der Ergebnisverwendungsvorschlag vor und wird er mit den Unterlagen veröffentlicht, löst die Beschlussfassung eine nachträgliche Offenlegungsverpflichtung gem. § 325 Nr. 1b HGB aus.
hv
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